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Sunday, September 06, 2009

3 Jahre USA :-)

Heute vor 3 Jahren hab ich mein neues Leben in den USA angefangen. :-) Was mir in diesen 3 Jahren alles passiert ist und was ich alles erlebt habe kann man ja in den aelteren Posts lesen.
Ich hab mal ein paar der fuer mich persoenlich wichtigsten Ereignissen rausgesucht. Viel Spass beim Lesen! :-)


More to come :-)

Monday, February 23, 2009

Auswandern 101

"Auswanderung oder Emigration (von lat. ex hinaus; migrare wandern) ist das Verlassen des Heimatlandes auf Dauer."

Meine liebe Leserin Flumina hat mich bei meinem vorletzten Eintrag gebeten, doch mal genauer zu schildern, was mir in den USA nicht geafellt und wo ich mein Niveau runterschrauben musste.
Also zu erst mal muss ich sagen, es gibt nichts, dass ich in den USA absolut nicht ausstehn kann. Auch wenn viele Auswanderer klagen hoere wie bloed doch manche Dinge hier sind und wie inkompetent die Amerikaner zum Teil sind....ich liebe die USA nach wie vor und ich fuehle mich niergendwo so sehr daheim wie hier.

Ich denke es gibt 3 Hauptgruende fuer all das Gejammere:

1. Falsche Erwartungen / falscher Auswanderungsgrund
Ich unterhalte mich oft mit anderen Auswanderern und moechte wissen aus welchem Grund sie in die USA gekommen sind. Ebenso interessieren mich die Auswanderungsgruende von Leuten, die noch in der Heimat sind und ihr Leben lang davon traeumen in die USA zu ziehn. All zu oft kriege ich zu hoeren: "Hier (in D.) ist alles scheisse...." oder "D. hat mir nichts mehr zu bieten" etc. Ich weiss nicht jeder teilt meine Meinung aber da dies mein Blog ist, kann ich meine Meinung ja kund tun. ;-) Ich denke die Leute wandern aus dem falschen Grund aus. Wenn man von Problemen im Heimatland davon laeuft hat man doch keine Garantie, dass es in den USA besser wird. Ich bin nicht ausgewandert weil ich es in D. bloed fand. Ich bin ausgewandert weil ich es in den USA schon immer viel toller fand. Wer wegen bloeden Dingen ein Land verlaesst, der wird im neuen Land in den meissten Faellen eine boese Ueberraschung erleben...denn Probleme und bloede Dinge gibt es ueberall. Ich sage nur Versicherungen, Arbeitslosengeld, Mindestloehne, hohe Arztkosten die man selbst zahlen darf etc. Wie stellen die Leute sich die USA denn vor?! Hier fliessen doch nicht Milch und Honig. Ich war lange ohne Krankenversicherung weil sie von meim 1. Arbeitgeber erst nach einigen Monaten angeboten wurde und die Versicherung die ich dann hatte konnte man eigentlich vergessen weil die Selbstbeteiligung so hoch war und Augenaerzte und Zahnaerzte nicht included waren.
Leider kommen viele Auswanderer mit falschen Erwartungen in die USA (ebenso in andere Laender). Ja, in der "neuen Welt" ist halt alles besser.


2. Heimweh
Von den Befragten ist die Mehrheit hier, weil der amerikanische Partner (egal ob Militaer oder nicht) wieder in die USA wollte/musste und sie wegen ihm/ihr mitgekommen sind. Es kann also sein, dass er/sie nie auf die Idee gekommen waere das geliebte Deutschland zu verlassen, wenn der Ehepartner nicht waere. In diesem Fall tritt ganz oft das Heimweh ein und das relativ schnell. Vor lauter Heimweh sieht man nurnoch die schlechten Sachen und kann sich nicht auf die guten Dinge (egal wie gross oder klein) konzentrieren. Ich find das schade, denn viele Leute verpassen dadurch ein tolles Leben, dass sie hier haben koennten. Aber wenn man halt nicht ohne Familie und Freunde aus D. sein kann, dann hat wohl alles keinen Sinn und es muss halt eine Loesung gefunden werden die fuer beide Ehepartner bzw alle Familienmitglieder ok ist.


3. Miesepeter
Und dann gibt es da noch die Gruppe der Miesepeter..oder Miesepetras. ;-) Das sind die Leute denen keiner irgendwas recht machen kann und sie sind von Natur aus gegen alles und jeden. (Beispiele gibts in ein paar Folgen von "Mein Neues Leben" auf Kabel 1.) In Deutschland ist alles scheisse und in den USA ist auch alles scheisse. Da bleibt wohl nur eins uebrig: pick the lesser evil...oder zieh auf den Mond!


Fazit: Wer in die USA auswandern will und hier auch gluecklich werden will, muss tollerant sein und sich anpassen koennen. Sturboecke die sich absolut nicht veraendern wollen und sich immer nur beschweren, weil das halt leichter ist als mal den Hintern hoch zu kriegen und was an seiner /ihrer Lebenslage zu veraendern, haben meiner Meinung nach hier nix verloren.


Und nun zu mir ;-)

Dinge an die ich mich gewoehnen musste waren Dinge wie Unzuverlaessigkeit. Als wir nach Huntsville zogen mussten wir 1 Woche auf den Teppichreinigermenschen warten, obwohl die Verwaltung sagte, er wuerde am Tag vor unseres Einzuges alle Boeden sauber machen. So konnten wir also eine Woche lang keine Moebel aufstellen. Was anderes ist z.B. die Puenktlichkeit. Aber auch da hab ich mich dran gewoehnt. Ich bin nach wie vor immer puenktlich und werde das auch weiterhin bleiben. Ich stehe den Amerikanern und ihrer Lebensweise mittlerweile gelassener gegenueber. ;-)

Mein Niveau musste ich etwas herunterschrauben als ich den Zustand mancher Wohnungen/Haeuser sah hier. Aus Deutschland war ich halt Qualitaetsarbeit gewoehnt und hier sind die Wohnungen zum Teil sehr schlecht isoliert, die Tueren sind schief..oder in meinem Haus z.B. ist der ganze Boden schief. lol Im Buero und im Esszimmer rollen Stifte, Baelle etc nach rechts und im Schlafzimmer und in der Kueche rollt alles nach links. Das sind eigentlich alles kleine Dinge die mir das Leben nicht wirklich schwerer machen aber fuer Leute die nicht tollerant sind oder sich nicht anpassen koennen sind das halt Gruende zum "Amis nicht leiden koennen". ;-)

Achja...das liebe Geld moechte ich auch noch kurz erwaehnen. Ich arbeite hier zum Teil haerter als in Deutschland und verdiene sehr wenig im Vergleich. Es war schwer einen gescheiten Job zu finden, vorallem in der momentanen Arbeitsmarktlage. Darum hab ich auch das 1. Jahr einen Job gehabt den ich zum Teil nicht mochte und hab ihn gemacht weil es halt nicht anders ging. Das Geld musste ja irgendwo herkommen. Wenn man ein neues Leben in einem anderen Land anfaengt darf man nicht waehlerisch sein.

Ich liebe mein Leben in den USA und will es nicht gegen ein anderes eintauschen. Und anstatt auf Kleinigkeiten zu achten die mich nerven, erfreu ich mich lieber an den schoenen Dingen die der Alltag in den USA so mit sich bringt. You just have to be able to see them. :-)

Tuesday, December 16, 2008

Nachtrag - Besuch meiner Schwester

So, jetzt komme ich endlich mal dazu ueber den Besuch von meiner Schwester zu schreiben. :-)
Am Freitag den 21. November bin ich nachmittags nach Portland gefahren. Vorher hab ich mich noch schlau gemacht, wo die Busstation genau ist, nicht dass es wie Oli und mir ergeht, als wir uns nicht finden konnten im Oktober. ;-) Der Verkehr war chaotisch aber ich war puenktlich bei der Concord Coach Station, 2 min bevor der Bus meiner Schwester ankam. Wir hatten ausgemacht, dass sie mich anruft, sobald sie da ist, damit wir ausmachen koennen, wo wir uns treffen/finden. Dummerweise hatte sie in Portland absolut keinen Empfang, aber das machte nichts, weil wir uns eh gleich gesehn haben, als sie aus der Station rauskam. Es war so schoen sie nach 11 Monaten wieder zu sehn. :-) Sind uns erst mal mitten auf der Strasse um den Hals gefallen. Danach gings schnell wieder zurueck nach Augusta. Auf dem Heimweg haben wir uns noch Abendessen geholt und haben daheim dann erst mal gegessen und mit meinen Samtnasen gespielt.
Am naechsten Tag haben wir morgens meinen Wocheneinkauf gemacht und wir haben glaube ich 2 Stunden im Walmart verbracht ;-) und nachmittags kam dann noch Eric vorbei und wir sind dann zum Applebee's gegangen, zum Abendessen. Am Sonntag sind wir dann zum Old Orchard Beach gefahren, wo wir spazieren gingen. Es war ziemlich frisch (-6 Grad) und windig, aber dennoch schoen. :-) Danach sind wir noch kurz beim Portland Headlight vorbeigefahren und von da aus gings dann noch zum Borders...da muessen wir jedes mal hin, wenn wir in Portland oder Brunswick sind. ;-) Am Montag hab ich dann meiner Schwester gezeigt, wo ich arbeite und sie bekam eine Tour von unserer Tante ueber unseren Campus. Danach waren wir bei Panera und haben auf unsere Cousine gewartet, damit sie meine Schwester auch mal sehn kann und dann haben wir verschiedene Laeden abgeklappert. Leider war meine Schwester in der Woche wo sie hier war etwas krank, so konnten wir nicht all zu viel unternehmen. Zudem musste sie noch lernen und der Jetlag hat dann auch noch dazwischen gefunkt..also haben wir einen Grossteil der Zeit daheim verbracht, gelernt und sind frueh ins Bett gegangen und frueh wieder aufgestanden. ;-) Am Donnerstag war dann Thanksgiving und wir haben schon recht frueh mit den Vorbereitungen angefangen. Habe meinen Turkey gewaschen und vorbereitet, einen Kuchen gebacken, aufgeraeumt und dann mit dem Kochen angefangen. Um 14 Uhr kamen dann Eric's Eltern zu uns und wir haben uns die Baeuche vollgeschlagen und uebers Reisen gesprochen. :-) Nach dem Essen haben wir noch einen Spaziergang durch Augusta gemacht und dann sind Eric's Eltern wieder heimgegangen, und wenig spaeter auch Eric, weil er am naechsten Tag wieder arbeiten musste.
Am Freitag war dann Black Friday, der Tag an dem die Amerikaner schon morgens um 5 die Laeden stuermen um die besten Schnaeppchen zu ergattern. Meine Schwester und ich waren um 8 Uhr bei unserer Tante in Litchfield, von wo aus wir dann mit ihr und unserer Cousine nach Freeport und Portland fuhren. Die Laeden waren wirklich gestopft voll und mir persoenlich wars zu wild. In der Portland Maine Mall haben wir dann noch die Freundin von unserer Cousine getroffen, beim Mittagessen. Am Nachmittag sind wir alle k.o. wieder nach Litchfield gefahren und meine Schwester und ich wieder nach Augusta. Am naechsten Tag hab ich sie dann zur Busstation in Augusta gebracht und dann hiess es wieder Tschuessagen. Die Woche verging leider schnell, aber ich war froh, dass sie mich besuchen konnte. Bei ihrer vielen Fliegerei und ihrer Lernerei fuers Studium ist das nicht ganz einfach. Das Good-bye fiel mir irgendwie nicht so schwer wie letztes Jahr..ich denke, weil ich mich dran gewoehnt habe, meine Familie nicht zu sehn und weil ich mich hier daheim fuehle und weil ich meine Familie ja eh in ein paar Monaten schon wieder sehn werde. :-)



Friday, March 07, 2008

Es kann losgehn! -- 1. Tag

Heute morgen sind mein Papa und ich (und natürlich meine Katzenkinder :-)) um ca 9 Uhr in Madison losgefahren. Sind auf den Kirchenparkplatz gegenüber von unserem Haus gefahren, um mein Auto auf den Hänger zu laden. Haben dann noch zwei Testrunden gedreht und haben uns dann ins Abenteuer gestürzt. Über die I-565 gings nach Tennessee. Von da aus kurz nach Georgia und dann wieder nach Tennessee zurück. Als wir losfuhren hatten wir das schönste Wetter mit strahlendem Sonnenschein (nachdem es die ganze Nacht durch geschüttet hatte). Als wir nach Tennessee kamen wurde es sehr trüb und als wir in Georgia waren regnete es ohne Ende. Der Wind erschwerte die Fahrt da der U-Haul ja nicht gerade klein ist und mein Auto hinten dran auch manchmal einen eigenen Kopf hatte ;-) Haben es aber sicher durch Tennessee geschafft und sind im Nordosten dann nach Virginia gekommen. Da wir nicht sonderlich schnell fahren können, haben wir heute "nur" 446 Meilen geschafft. Die Katzen waren die meißte Zeit brav. Anfangs miaute Pepper ununterbrochen und irgendwann war sie endlich still. Dann fing Blackberry an und wollte sich durch den Boden der Transportbox graben. Pepper beruhigte ihn mit Putz- und Kuscheleinheiten und die letzten paar Stunden waren sie muxmäuschenstill. Zwischendurch gabs immer ein Leckerlie oder sie durften auf meinem Finger rumbeißen ;-) Jetzt grade sind wir in einem Kaff in den Apalachen, in einem Motel und ich habe free internet yay. Der Nebel zwang uns "schon" um halb acht (Eastern Time) zur Motelsuche. Haben die Katzen ins Zimmer "geschmuggelt" (habe nirgends was gefunden von wegen "NO PETS" aber man weiß ja nie ^^) und dann waren wir noch kurz im Waffle House nebenan zum Abendessen. Jetzt ist es schon spät und ich werd mal ins Bett gehn. Morgen früh wollen wir gleich früh weiter fahren und es mindestens nach New Jersey schaffen. Abenteuer pur! :-)




Vor unserem Haus



Mein Kruscht im Truck





Jaa, der Truck kam aus Arizona (@ Steffi *wink* ;-))



So fahren wir nach Maine



Ein Baum in meiner Straße



Space & Rocket Center



Goodbye Alabama :-(



Irgendwo in Tennessee



Brücke



Nochmal ;-)



Schöne Straße in Tennessee



Eins meiner Lieblingsbilder :-)



Schnappschuss von der Interstate aus



Schlimme Straßen in Tennessee!



Die Appalachen



Welcome to Virginia :-)

Friday, January 11, 2008

Endlich ein Update :-)

Endlich - eine Woche nach unserer Rückkehr - habe ich Zeit und Lust meinen Reisebericht zu schreiben. Entweder hatte ich keine Zeit in der letzten Woche oder ich hatte sehr wenig und da war ich meistens zu müde und hab lieber was anderes gemacht. Meine innere Uhr spielt immernoch etwas verrückt. An manchen Abenden bin ich schon um 8 Uhr so müde dass ich grad noch so ins Bett fallen kann und dann wach ich um 2 Uhr auf oder wie die letzten paar Tage immer um 5 Uhr. Bin dann immer aufgestanden wenn Jason zur Arbeit ging. Bei der Arbeit bin ich allerdings noch nie eingeschlafen. ;-) Der erste Tag (letzten Sonntag) war etwas komisch. War schon 5 Stunden vor Arbeitsbeginn hellwach und hatte dann absolut kein Zeitgefühl den ganzen Tag über. Hatte das Gefühl mein Hirn würde schlafen und als hätt ich in meinem Leben noch nie English gesprochen oder gehört. ;-) Jetzt, ein paar Tage später, gehts aber wieder. Brauchte einen Eingewöhnungstag...schließlich hab ich zwei Wochen lang nur Deutsch gehört und geredet. Ich war überrascht, was so wenig Zeit für ne Auswirkung haben kann. :P

So, jetzt zum eigentlichen Bericht. ^^
Am Samstag den 22. Dezember 2007 hat uns Jason's Boss Bill um 8:30 Uhr abgeholt und zum Flughafen nach Huntsville gefahren. Der ist nur eine Autobahnausfahrt weiter, d.h. 5 Minuten später waren wir da. Das Einchecken ging relativ schnell und wir warteten einige Zeit am Gate.




Mit dem kleinen Flugzeugle gings dann nach Atlanta. Eigentlich wollte ich ja Fotos von Huntsville machen aber die Wolkendecke war so dicht, dass ich das vergessen konnte. :-( Ca 45 Minuten später waren wir dann in Atlanta, wo wir 5 Stunden Aufenthalt hatten. Konnten uns also Zeit lassen. Sind dann vom hintersten zum vordersten Terminal gelaufen. Da wir genug Zeit hatten wollten wir nicht die Bahn nehmen. Am Gaten saßen wir dann die meiste Zeit und ich hab nur gefroren. Warum frier ich immer am Flughafen und im Flugzeug? Dieses mal wars aber nur auf der Hinreise - zum Glück. Mit Hot Chocolate und Pizza hielten wir uns dann wach, bis wir die nette amerikanische Familie neben uns kennen lernten, die hofften auf unseren Flug zu kommen (sie waren standby). Sie wollten nach Nürnberg um den Freund der 18jährigen Tochter zu besuchen, zu dem sie diesen Sommer ziehen will. Wir haben Erfahrungen ausgetauscht, weil ich ja auch umgezogen bin ;-) Ich erzählte ihr von allem, was mir von Deutschland fehlt, und was ich nicht vermisse.




Als wir dann endlich an Bord durften, durfte die vierköpfige Familie auch mit und saß nicht weit weg von uns. Als es losging habe ich mir die Schlafmaske aufgesetzt ^^, die Ohrstöpsel eingestöpselt und die Decke über den Kopf gezogen. Ich war SO müde und da es ein Nachtflug war, wollte ich nur schlafen. Zum Abendessen und Frühstück hat mich Jason allerdings geweckt. Ich vermachte ihm allerdings mein halbes Essen weil ich beim Fliegen eh nie viel esse. Nach unbequemen 8.5 Stunden waren wir dann endlich Stuttgart nahe. Als wir über Europa flogen habe ich die ganze Zeit nur den Sonnenaufgang geknipst. ;-)












Ich wollte auch unbedingt fotografieren, wie wir durch die Wolkendecke fliegen bei der Landung. Ich stupfte Jason noch an und sagte "jetzt gehn wir durch die Wolken" und zack saßen wir auf dem Boden. Ich hätte gerne meinen Blick gesehen *lol* Das war nämlich keine Wolkendecke. Das war der dichte Nebel in Stuttgart. Sowas hab ich noch nie gesehen! Auf dem Foto kann man ja grad so den Rand der Landebahn sehen. Der Pilot sah garnicht wo er hinfuhr ;-) Wir haben weder das Flughafengebäude noch die anderen Flugzeuge sehen können. Das war echt der Hammer!



Nachdem wir relativ schnell durch die Passkontrolle waren und endlich unsere Koffer hatten, wurden wir um 9:15 Uhr auch schon von meinen Eltern und Schwester in Empfang genommen mit einem Wilkommens- und Happy Birthday Jason-Schild. :-) Es war soooo schön sie wieder zu sehen! :D Als wir den Flughafen verlassen haben fühlte ich mich wie im Paradies! Eine Saukälte überraschte uns und alles war weiß. Aber nicht wegen Schnee sondern weil der Nebel an den Bäumen und Gebüschen festgefroren war. Wir fuhren erst mal zu meiner Oma die in Stuttgart wohnt und bekamen ein leckeres Frühstück. Jason wollte ja unbedingt Mohnbrötchen. :D




Auf dem Heimweg wurde es noch viel weißer da es bei meinen Eltern viel mehr Nebel gab als bei meiner Oma.










Daheim angekommen hab ich erst mal unsere Katze geschmust und mein altes Zimmer begrüßt. Es war ein komisches Gefühl wieder da zu sein, nach so "langer" Zeit, aber ich hab mich riesig gefreut. :D Am Nachmittag sind wir dann auf den Ludwigsburger Weihnachtsmarkt gegangen. Ich habe mir einen abgefroren und ständig sind mir unfreundliche Leute auf die gefrorenen Zehen getreten und einmal wurde ich auch von einem Kinderwagen angefahren. Und alles ohne "excuse me". Musste mich erst mal dran gewöhnen, dass in Deutschland die Leute nicht so höflich sind. :-/

Am nächsten Morgen quälte ich mich früh aus dem Bett weil ich um 9:30 Uhr zusammen mit meiner Freundin Chrissi (die extra aus England angeflogen kam für mich :D) einen Friseurtermin hatte. Haben uns beide einen neuen Haarschnitt verpassen lassen und wurden dabei von unseren Friseurinnen über England und die USA ausgequetscht. Das war lustig. Danach sind wir noch nach Ludwigsburg und haben unsere ehemaligen Kollegen im Buchladen besucht. War schön (fast) alle wieder zu sehen. Wieder in Tamm haben wir dann kurz beschehrt und Chrissi ging wieder heim. Abends kam meine Schwester zu uns und nach einem leckeren Raclette gabs Geschenke. :D Und ich kam nicht zu kurz ;-)
Am 25. kam meine Tante zum Kaffe und Abendessen vorbei und am 26. waren wir wieder bei meiner Oma in Stuttgart wo ich meine ganze Verwandtscahft wieder gesehen habe und Jason (fast) alle zum ersten Mal sah. Alle fanden ihn toll was mir natürlich sehr recht war ;-) Bevor wir an dem Tag zu meiner Oma sind fing es doch tatsächlich an zu schneien in Tamm! Ich bin natürlich gleich mal wie ne Verrückte rausgerannt und hab mich gefreut :D (So bin ich halt^^)




Am nächsten Tag holte Jason seinen Mietwagen ab (toller A3 :D) und besuchte bis zum 30. seine Großeltern und ehemaligen Nachbarn in Weinheim. In der Zeit traf ich mich mit meinen Freunden und ging zu einem Azubitreffen. An Silvester waren wir zwei dann bei meiner Schwester zum Mittagessen eingeladen um ihre "neue" Wohnung zu sehen. Ich musste fahren und hatte schon Panik, dass ich die Autobahn nicht überleben würde. ;-) Hier fahre ich einen Ford mit 145 PS und in D. einen Lupo mit 50 PS und Gangschaltung. Bei dem Verkehr dort schon ein riesen Unterschied. Zum Glück haben wir es aber überlebt. ;-) Abends gabs mit meinen Eltern dann ein leckeres Fondue und um 0 Uhr gings raus, wo mein Paps und Jason Feuerwerk machten. Ich knipste, meine Mom filmte und dann fing es auch noch an zu schneien. Kurze Zeit später war alles weiß und wir klatschnass. Danach kamen noch die Nachbarn mit zu uns und um ca 2 Uhr bin ich dann ins Bett weil ich so müde war.






An Neujahr besuchten wir dann meine Tante und Jason bekam mal die vielen (und damit meine ich wirklich VIELE. Ich glaub 80 waren es?) Papageien und andere Vögel zu sehen. Leider konnte ich dort nicht fotografieren aber vielleicht kann ich ja bei Gelegenheit ein Video hochladen.
Am 2. Januar haben wir dann nochmal ein paar (viele) Sachen eingekauft und am 3. war nurnoch Packen angesagt. Abends waren wir dann noch Essen mit meinen Eltern und am 4. gings morgens um 11:40 Uhr auch schon wieder zurück in die USA.



(ganz klein ist der Stuttgarter Fernsehturm zu sehen :-))



(Byebye Schwabenländle)

Die ersten 5 Stunden verbrachte ich mit Schreiben und danach mit Fotografieren, da wir nämlich über mein geliebtes Grönland flogen. Ich klebte die ganze Zeit nur am Fenster. Es war einfach traumhaft und ich kann es NICHT erwarten, bis ich endlich nach Grönland reisen kann. Davon träume ich schon so lange.











Grönland war wirklich das Highlight des ganzen Fluges. Zumindest für mich. :D Die letzten 5.5 Stunden waren toooootlangweilig. Ich konnte nicht wirklich schlafen, da es kein Nachtflug war und außer Rush Hour 3 waren die Filme auch nicht so der Renner.

Als wir in Atlanta gelandet sind war unser Gate belegt und wir hatten schon Angst, dass wir unseren Anschlussflug nach Huntsville verpassen würden.






Bei der Passkontrolle war eine rieeeeesen Schlange (sonst gings bei mir in der US-citizen-Reihe immer etwas schneller aber dieses Mal nicht) und auf die Koffer mussten wir auch ewig warten. Jason's einer (eigentlich meiner) Koffer war unten total zerfetzt und nurnoch das Futter hielt den Kofferinhalt zusammen. Ein freundlicher Gepäckmensch packte uns den Koffer schnell in eine große Tüte ein. Als wir dann endlich durch die Zollkontrolle waren und zwei mal durchleuchtet wurden, fanden wir endlich unser Gate und hatten zum Glück noch etwas Zeit, da der Flug etwas nach hinten verschoben wurde. Wir warteten wie tot am Gate. Ich hatte überall Schmerzen und mir war so schlecht vor Hunger, aber ich konnte nichts essen eben weil mir so schlecht war. :-/ Als wir dann endlich nach Huntsville flogen, bekamen wir ein wunderschönes Lichterspiel zu sehen. Atlanta bei Nacht. Leider konnte ich nicht fotografieren, aber es sah super toll aus! In Huntsville angekommen fand ich gleich meine zwei Koffer. Jason fand den eingepackten, aber nicht seinen anderen. Der stand nämlich noch in Atlanta. :-/ Der Mensch der dafür zuständig war sagte uns, er würde dafür sorgen, dass uns der Koffer am Abend noch gebracht würde, wenn er mit der letzten Maschine nach Huntsville kommt. Gebracht wurde uns natürlich nichts. Stattdessen wurde Jason am Telefon gesagt, man würde ihn am folgenden Tag (Samstag) zwischen 9 Uhr morgens und 9 Uhr abens bringen. Na super! Wir haben SO viel zu tun bevor ich wieder arbeiten gehn musste, da haben wir doch keine Zeit 12 Std daheim zu hocken und zu warten! Zum Glück kam der koffer um 7:30 Uhr morgens und wir hatten den ganzen Tag Zeit für unsere Erledigungen. :-)

So, das war unsere Deutschlandreise. Ich war SEHR froh, meine Familie, Verwandten und Freunde wieder zu sehen, aber ich habe sehr schnell festgestellt, dass ich nicht mehr in Deutschland leben könnte. Ich bin zwar erst 16 Monate weg, aber ich würde die Kriese kriegen wenn ich wieder zurück müsste. Alles so eng, voll, unhöfliche Leute und ich sah auf einmal über all Dinge und Leute, die die USA kopierten - egal mit was. Nee...da pass ich nimmer hin. Ich vermisse nur meine Lieben dort...und Spätzle ;-)

Friday, December 07, 2007

Ich will Winter!

Hab mir grad mal die Wettervorhersage für kommende Woche angeschaut...26°C PLUS! Was soll das denn bitte?! Mitte Dezember?! Und wenn wir nach Deutschland fliegen schneits hier bestimmt...pff ^^

Zur Zeit passiert hier nix aufregendes. Arbeite jeden Tag und hab jetzt endlich mal ein Wochenende frei. Muss noch 2-3 Geschenkle besorgen und den Wocheneinkauf machen und weiterbacken.
Heut kam eine Kundin zu uns und fragte uns, ob wir schon wissen, dass ein Laden von uns gestern Abend überfallen wurde. Nöö, natürlich wissen wir das nicht. Uns sagt ja keiner was. Ich weiß nur, dass es Cindy's Laden war bei dem ich frühre immer eingekauft habe (haben in Huntsville gleich um die Ecke gewohnt und es ist eigentlich ne sichere Gegend aber das mag ja nix heißen)...hoffe denen gehts allen gut.

P.S.: Zwei Wochen :D

Friday, October 12, 2007

Brrrrr

Wir haben grade (8:18 am) sage und schreibe 9°C! So schön frisch wars ja schon ewig nicht mehr! Als ich gestern um 8:30 Uhr zur Arbeit bin, ging ich zur Tür raus und bin richtig erschrocken dass es so kalt war, weil ich keine Jacke anhatte. Ich freu mich so, dass es endlich Herbst ist. Auch wenn die Blätter noch nicht bunt sind...aber es geht so langsam los.

Hatte schon ewig keine Zeit mehr zum Bloggen. Meine Eltern sind seit einer Woche wieder weg und ich war ständig eingespannt bei der Arbeit. Und kommende Woche wird noch schlimmer weil mein Chef mal wieder nicht da ist. Gml.

Themawechsel!
Der Besuch meiner Eltern war schön und wir hatten eine tolle Zeit. Zum Glück hatte ich in den 1.5 Wochen in denen sie hier waren 4 freie Tage, d.h. wir konnten einiges unternehmen. Hab ihnen Huntsville und Madison gezeigt, wir waren im Space & Rocket Center (da wollt ich ja scho seit nem Jahr rein^^), im Monte Sano State Park und natürlich viel shoppen ;-) Wir ham ja so tolle Läden. Meine Eltern fühlten sich bei uns wie daheim und ich wollt sie au garnimmer gehn lassen. Ich wünschte, sie würden wieder in die USA ziehn, dann würden wir zumindest auf dem selben Kontinent leben und könnten uns öfter sehn.
Gestern vor einer Woche sind sie dann weitergefahren nach Howell, MI und seit Dienstag sind sie in unserer alten Heimat bei Chicago. Heute fliegen sie zurück nach Deutschland und ich zähle die Tage bis ich auch nach Deutschland fliegen kann. 71 :D D.h. nicht, dass ich hier nicht bleiben will..ich freu mich einfach nur auf Weihnachten mit der Familie!



Space & Rocket Center



Unter einer Rakete ^^



Space Shuttle



Monte Sano State Park in Grün



*knips* ^^

Thursday, September 06, 2007

6. September 2006 - 6. September 2007 - Ein Jahr USA

Heute vor einem Jahr bin ich in die USA ausgewandert. Auch wenn mir das letzte Jahr manchmal sehr lang vorkam kann ich heute sagen, dass es doch SEHR schnell vorbei ging. Es gab vorher noch kein Jahr in meinem Leben dass ich so dokumentiert habe und in welchem ich so oft die Tage gezählt habe. :-) Ich habe mich seit Wochen auf diesen Tag gefreut und kann ab heute endlich sagen "It's been a year..." wenn mich jemand fragt wann ich in die USA gezogen bin ;-) Habe mir gedacht, ich suche zur Feier des Tages ein paar Fotos zusammen die mein letztes Jahr am besten "beschreiben".



Umzug in die USA




Mit Sack und Pack gings von Seale/AL nach Huntsville/AL




Unser 1. Apartment in Süd-Huntsville




Mein US-Führerschein!




Mein 1. amerikanisches Auto




Herbst in Alabama




Kleiner Roadtrip nach Atlanta um meine Kisten abzuholen




Jason's 21. Geburtstag



Unser 1. gemeinsames Weihnachten




Schnee in Alabama!




Mein 1. Geburtstag in Alabama




Umzug nach Madison




Das 1. Mal in Nashville, Tennessee




Besuch meiner Schwester :-)




Unser 1. großer Roadtrip nach Michigan.

Das war wirklich ein ereignisreiches und aufregendes Jahr für uns...und besonders für mich. Ich bin schon gespannt was das nächste Jahr bringt! :-)